Baustellenkoordinator*in

Berufsbeschreibung

Baustellenkoordinator*in ist ein Spezialisierungsberuf zu Bautechniker*in und Baumeister*in. Wenn auf einer Baustelle gleichzeitig oder nacheinander Arbeitskräfte verschiedener Arbeitgeber*innen (verschiedener am Bau beteiligter Unternehmen) tätig werden, muss der Bauherr laut Bauarbeitenkoordinationsgesetz (BauKG) für die Ausführungsphase des Bauvorhabens eine/n Baustellenkoordinator*in bestellen. Die Hauptaufgabe des/der Baustellenkoordinator*in ist darauf zu achten, dass sich die Mitarbeiter*innen der unterschiedlichen ausführenden Unternehmen nicht gegenseitig gefährden. Außerdem sorgen Baustellenkoordinatorinnen und -koordinatoren dafür, dass Sicherheits- und Gesundheitsschutzpläne umgesetzt werden und, wenn erforderlich, angepasst werden.

Baustellenkoordinatorinnen und -koordinatoren sorgen für den sicheren Auf- und Abbau von Gerüsten und vernlassen die nötigen Baustellenabsicherungen. Durch regelmäßige Baustellenüberprüfungen sorgen sie dafür, dass die ausführenden Unternehmen und ihre Mitarbeiter*innen die Grundsätze der Gefahrenverhütung einhalten und anwenden. Dabei arbeiten sie eng mit den Bauherrn und den leitenden Mitarbeiter*innen der ausführenden Unternehmen zusammen, beispielsweise mit Baumeister*innen, Bautechniker*innen, Polier*innen, aber ebenso mit den ausführenden Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen handwerklichen Berufen (z. B. Maurer*innen, Schalungsbauer*innen, Teifbauer*innen, Zimmerer*innen, Trockenausbauer*innen, Installations- und Gebäudetechniker*innen, Dachdecker*innen).

Baustellenkoordinatorinnen und -koordinatoren arbeiten für Architektur- und Planungsbüros, Zivieltechnik- oder Ingenieurbüros, Baumeister*innen und Bauunternehmen.

Mehr Information finden Sie beim Beruf:

Baumeister*in
Bautechniker*in